PRESSEMITTEILUNG Ein Maß für alle: Die PARTEI beantragt Oktoberfest-Außenstelle im Univiertel München
16.09.2026
Seit Anfang September dürfen Kioske im Univiertel nach 22 Uhr kein Bier mehr verkaufen. Begründet wird das mit Lärm, Müll, Glasscherben und Wildpinkeln. Die PARTEI im Stadtrat München beantragt daher, das Problem pragmatisch zu lösen: Das Univiertel bekommt von April bis Oktober eine eigene Oktoberfest-Außenstelle.
Stadträtin Marie Burneleit: „In München wird nicht mit zweierlei Maß gemessen, sondern ausgeschenkt. Ein halber Liter Bier in der Schellingstraße gefährdet nach 22 Uhr die öffentliche Ordnung, ein ganzer Liter auf der Wiesn ist Brauchtum. So dürfen wir nicht mit unserem Grundnahrungsmittel umgehen. Zwei Maß sind super. Zwei Maßstäbe nicht.“
Denn während im Univiertel ab 22 Uhr Schluss ist, wird auf dem Oktoberfest deutlich länger ausgeschenkt. Auch Kioske rund um die Theresienwiese unterliegen keiner vergleichbaren gebietsbezogenen 22-Uhr-Regelung. Die PARTEI fordert deshalb, die Betriebe im Univiertel nach denselben großzügigen Maßstäben zu behandeln wie auf und um die Wiesn.
Sollte eine Oktoberfest-Außenstelle rechtlich nicht möglich sein, sieht der Antrag vorsorglich eine einfachere Lösung vor: Die Schellingstraße wird für die Dauer des Verkaufsverbots in „Theresienwiese“ umbenannt.